Archiv für den Monat: Februar 2018

  • Holzschilder mit Flexfolie beplotten

    Habt ihr schon mal auf Holz geplottet? Auf nicht lackiertem Holz geht das ohne Probleme! Und Holzrohlinge findet man ja in jedem Bastelladen zu genüge. Wir haben uns einen einfachen Pfeil besorgt um ein Schild für unseren Kreativraum zu basteln.

    Wir haben uns für eine Kombination aus HappyFlex in weiß und HappyGlitter entschieden. Da wir beide Schriftzüge leicht versetzt aufgebracht haben, ergibt sich eine schöne Tiefenwirkung auf dem Schild, als hätte die Schrift einen Schatten.

    Unser Schild ist übrigens noch mit Kreidefarbe angemalt. Ihr könnt auch Acrylfarbe oder sogar Wandfarbe verwenden.

    Erstellt euch in der Plottersoftware einen Schriftzug, der auf euer Schild passt und zusätzlich einige einfache Verzierungen. Denkt daran, die Schrift vor dem Plotten zu spiegeln.

    Nachdem ihr alles entgittert habt, platziert zunächst die Schrift auf dem Schild, die hinten liegen soll. Wenn euer Schild größer als die Presse ist, ist das auch kein Problem. Wir ihr seht, haben wir unser Schild mit der HappyPress 3 einfach in zwei Schritten angedruckt. Ihr müsst dazu auch die Druckschraube relativ weit raus drehen, da das Holz ziemlich dick ist. Ihr könnt die normalen Andruckeinstellungen verwenden, wie sie auch für Textilien verwendet werden.

    Lasst die Folie komplett abkühlen, bevor ihr den Träger abzieht (auch, wenn der Träger normalerweise heiß abgezogen werden kann).

    Legt jetzt die zweite Schrift ein wenig versetzt auf und wiederholt das Anpressen.

     

  • Folienreste verwerten mit Plotter und PixScan-Matte

    Wir alle kennen es: Beim Plotten bleiben immer Folienreste übrig, die man nicht mehr für große Projekte verwenden kann. Meistens sind es Fitzelchen, die sich in irgendwelchen Kisten ansammeln, weil sie zu schade zum Wegwerfen sind, aber man hat auch keine Idee, wie man aus den kleinen Stückchen noch etwas Ordentliches plotten soll. Schließlich ist es schwierig, die Dateien am Bildschirm so zu positionieren, dass der Plotter später auch an den richtigen Stellen schneidet.

    Genau da kommt die PixScan Matte ins Spiel. Wie ihr damit aus euren Folienresten noch etwas tolles macht, zeigen wir euch in diesem Beitrag!

    Zuerst nehmt ihr eure PixScan-Matte und zieht die Schutzfolie ab. Innerhalb des schwarzen Rahmens ist die Matte klebrig und ihr könnt eure Folienreste darauf platzieren. Legt dabei wie gewohnt die Trägerseite nach unten. Sobald ihr alle Teile aufgelegt habt, müsst ihr das Bild einscannen, oder ein Foto davon machen.

    Das geht auch mit dem Handy. Achtet beim Fotografieren darauf, dass die Matte auf einem flachen Untergrund liegt. Ihr solltet außerdem versuchen, die Matte möglichst von oben zu fotografieren, sodass sie perspektivisch nicht allzu sehr verzerrt wird. Auch sollte es gut ausgeleuchtet und die schwarzen Registrierungsmarken gut zu erkennen sein.Dieses Foto kopiert ihr nun auf (oder sendet es an) euren Computer.

    Weiter gehts in der Silhouette Studio Software. Dort findet ihr am rechten Rand eine ganze Reihe Symbole. Das zweite von oben ist das PixScan-Symbol. Klickt darauf und es öffnet sich das folgende Fenster:

    Klickt auf PixScan-Bild aus Datei importieren und sucht euer fotografiertes bzw. eingescanntes Bild aus. Solltet ihr beim Öffnen des Bildes eine Fehlermeldung erhalten ("Kein Kalibrierungsprofil konnte gefunden werden") könnt ihr auf Ohne Kalibrierung fortfahren klicken oder versuchen, das Bild bei besserem Licht noch einmal zu fotografieren.

    Nun öffnet sich eine Ansicht der PixScan Matte mit euren aufgelegten Materialien. Öffnet die Plotterdateien, die ihr schneiden wollt, oder erstellt einen schönen Schriftzug und passt die Größe so an, dass die Datei auf euren Folienrest passt. Und wie immer: Das Spiegeln nicht vergessen!

    Nun könnt ihr auch schon ans Plotten gehen. Wählt die für euer Material passenden Einstellungen aus, legt die PixScan-Matte mit dem Pfeil Richtung Plotter ein und los gehts!

    Noch Fragen? Schreib sie in die Kommentare oder schreibe uns auf Facebook oder per E-Mail.

  • Wofür braucht man ein Andruckkissen?

    Ihr habt sicherlich schon oft gelesen, dass der Stoff beim Anpressen von Flexfolien möglichst glatt liegen soll und keine Knöpfe, Nähte, Säume oder ähnliches hochstehen dürfen. Sonst kann der Druck nicht gleichmäßig ausgeübt werden und rund um diese Hindernisse herum hält die Folie einfach nicht.

    Vielleicht habt ihr auch selbst schon mal eines dieser Probleme gehabt, wenn ihr etwas anpressen wolltet: Knopfleiste am Poloshirt im Weg, die dicke Naht am Pulli lässt sich nicht von der Bodenplatte der Presse schieben und von diesen süßen, winzigen Babyklamotten wollen wir gar nicht erst anfangen...

    Genau in diesen Fällen kommt das Andruckkissen ins Spiel. Mit diesem kleinen Hilfsmittel lassen sich diese Unebenheiten ausgleichen und der Druck wird gleichmäßiger verteilt.

    Im oberen Teil der Grafik steht der Knopf zu weit nach oben. Die Heizplatte kann nicht den vollen Druck auf die Folie ausüben, wodurch die Übertragung erschwert wird. In der unteren Abbildung ist zu erkennen, wie der Knopf in das Andruckkissen gepresst wird, wodurch eine ebene Fläche entsteht. Die Heizplatte kommt in Kontakt mit der Folie, sodass genügend Hitze und Druck für die Übertragung der Folie entstehen.

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